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Remeha H.02.38: Höchstzahl automatischer Nachfüllungen erreicht

Schwerer FehlerSelbst lösbar: NeinGastherme

Geprüft am · 2 Quellen

Kurz gesagt

Remeha H.02.38 bedeutet: Die automatische Befüllung der Therme hat die maximale Anzahl an Nachfüllzyklen erreicht. Die Anlage verliert also immer wieder Wasser. Remeha nennt als Maßnahme, Therme und Anlage auf Undichtigkeiten zu prüfen und den Kundendienst zu verständigen.

Schwere
Schwerer Fehler
Selbst lösbar?
Nein
Baureihen
Tzerra Ace Matic (15DS, 25DS, 28C)

Gasgeruch oder Abgasgeruch? Keine Schalter betätigen, nicht im Haus telefonieren, Fenster öffnen, Gashahn schließen, das Haus verlassen und von draußen die 112 oder den Störungsdienst des Gasversorgers anrufen.

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Was Remeha H.02.38 bedeutet

Tzerra-Ace-Matic-Thermen mit automatischer Befüllung füllen Wasser von selbst nach, wenn der Druck sinkt. Damit ein Leck nicht unbemerkt bleibt und laufend frisches Wasser in die Anlage strömt, zählt die Therme die Nachfüllungen. Ist die Höchstzahl erreicht, stoppt sie die Befüllung und meldet H.02.38.

Frisches Leitungswasser bringt Kalk und Sauerstoff in den Heizkreis. Remeha begrenzt deshalb die Nachfüllmenge auf höchstens 5 % des Anlagenvolumens pro Jahr. H.02.38 ist also kein Fehler der Befüllung, sondern ein Warnsignal für einen Wasserverlust, den ein Fachbetrieb finden muss.

Mögliche Ursachen

UrsacheWoran Sie es erkennenSelbst lösbar?
Sicherheitsventil tropftWasser im Ablauftrichter unter der ThermeNein, Fachbetrieb
Undichte Verschraubung, Ventil oder HeizkörperFeuchte Stellen, Kalkspuren, WasserfleckenNein, Fachbetrieb
Ausdehnungsgefäß defekt oder ohne VordruckDruck schwankt stark, Sicherheitsventil spricht anNein, Fachbetrieb
Verdecktes Leck (z. B. Fußbodenheizung, Leitung in der Wand)Kein sichtbarer Wasseraustritt, trotzdem DruckverlustNein, Fachbetrieb
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So beheben Sie Remeha H.02.38

  1. Selbst prüfen

    Sichtbare Lecks suchen

    Schauen Sie an Heizkörperventilen, Verschraubungen und unter der Therme nach feuchten Stellen oder Kalkspuren.

  2. Selbst prüfen

    Ablauf unter der Therme prüfen

    Steht Wasser im Ablauftrichter des Sicherheitsventils, tropft das Ventil. Das ist ein häufiger Grund für Druckverlust.

  3. Selbst prüfen

    Druck notieren

    Notieren Sie den aktuellen Druck und wie schnell er sinkt. Das hilft dem Techniker bei der Suche.

  4. Fachbetrieb

    Kundendienst verständigen

    Remeha nennt bei H.02.38 ausdrücklich: Leckage prüfen und den Kundendienst kontaktieren.

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Wann der Fachbetrieb kommen sollte

Bei H.02.38 sollte der Fachbetrieb zeitnah kommen. Er prüft Ausdehnungsgefäß und Sicherheitsventil, sucht nach undichten Stellen und kann bei verdeckten Lecks eine Druckprobe machen. Erst danach sollte die automatische Befüllung wieder freigegeben werden. Hilfreich sind Ihre Notizen zum Druckverlauf und Fotos von feuchten Stellen.

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Häufige Fragen zu Remeha H.02.38

Was bedeutet Remeha H.02.38?

Remeha H.02.38 bedeutet, dass die automatische Befüllung zu oft nachgefüllt hat und die Höchstzahl der Nachfüllzyklen erreicht ist. Die Anlage verliert Wasser, ein Fachbetrieb muss das Leck suchen.

Kann ich bei H.02.38 einfach manuell nachfüllen?

Kurzfristig kann Nachfüllen nach Anleitung die Heizung wieder in Gang bringen. Das Leck bleibt aber. Remeha nennt bei H.02.38 die Leckagesuche und den Kundendienst als Maßnahme.

Warum begrenzt Remeha die Nachfüllungen?

Jede Nachfüllung bringt frisches Wasser mit Kalk und Sauerstoff in den Heizkreis. Das kann Wärmetauscher und Bauteile schädigen. Remeha nennt höchstens 5 % des Anlagenvolumens pro Jahr.

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